Referat Kaya

Referat Kaya von Unruh

Erstellt im Rahmen des Georgaphieunterrichtes der 11. Klasse in der freien Waldorfschule Oberberg in Gummersbach im Februar 2019.

Thema: Referat über eine Firma im Umkreis.

Kölner Dom-Spekulatius, eine Kölner Gebäck-Manufaktur

Alles startete an einem Winterabend 1995 bei einem Kölsch und leckerem Essen.

Claudia wollte etwas ganz besonderes auf dem neuen Kölner Weihnachtsmarkt am Dom präsentieren. Nach langem überlegen wurde an Spekulatius gedacht und die Idee war, diese Kekse mit dem Kölner Dom als Motiv zu backen und Kölner Dom-Spekulatius zu nennen.

Die selbstgebackenen Kekse wurden in einfachen Klarsichthüllen und zugekauften Dosen mit Engelsmotiv angeboten. Sie verkaufen sich so gut, dass Claudia beschloss, sie am nächsten Weihnachtsmarkt wieder zu verkaufen.

Langsam entwickelte sich die Firma weiter. Es war ein fließender Prozess. Schon im dritten Jahr hatten sie zwei Stände auf dem Weihnachtsmarkt und die ersten Großkunden zeigten ihr Interesse. Die Nachfragen nach größeren Mengen wurde mehr.

1999 backten sie für ihren ersten Firmenkunden ihr erstes Firmen Logogebäck.

2002 fingen sie dann an Ihren Firmenkunden Bereich richtig auszubauen. Über die IHK kauften sie sich 500 Adressen von Firmen, telefonierten und fragten nach den Ansprechpartnern für Weihnachtspräsente und schickten Ihnen die neu gestaltete Firmenbroschüre und ein Muster einer kleinen Weißblechdose. Die Gründung 2002 des Firmengeschäftes war ein großer Wendepunkt.

Einige Jahre später eröffneten sie 2009 ein Geschäft am Kölner Dom.

Außerdem ist die Firma Kölner Dom Spekulatius sozial engagiert. Sie arbeiten zusammen mit dem Atelier der Behinderten-Werkstatt „Hephata“. Von diesen Künstlern lassen sie sich jedes Jahr eine Dose gestaltet und spenden einen Teil des Verkauf Erlöses an die Werkstatt.

Jedes Jahr zu Saison wird die Arbeit immer mehr. Mittlerweile brauchen sie 30-40 Leute pro Saison. Es ist eine sehr intensive Zeit in der die Anforderungen ohne wenn und aber erfüllt werden. Allerdings ist es sehr zeitaufwendig, neue, kompetente und gute Mitarbeiter zu finden. Denn es sind nur vier Leute im festen Stammteam;

Claudia – Inhaberin, Goldschmiedin, kreativer Kopf, Grafikdesignerin

Kristin – Leitet den Verkauf

Ruth – Leitet die Produktion

Olga – Buchhaltung.

Im Januar finden Nacharbeiten statt. Es werden in Exeltabellen Verkauf und Produktion übersichtlich dargestellt. Auch wird Luft geholt und kurz Urlaub gemacht. Aber schnell geht es auch wieder weiter und sie kümmern sich ums neue Sortiment, die Werbung, neue Mitarbeiter und generell um die Planung für die neue Saison. In diesem Jahr geht es auch besonders um neue Strategien der Vereinfachungen und Entlastungen für die neue Saison.

Ab Juli geht es auch schon in die Produktion. Die größten Mengen werden dann im Oktober, November und Dezember verkauft. Inzwischen haben sie viele Stände auf verschiedenen Weihnachtsmärkten und verkaufen viel an Firmenkunden.

Die Firma hat ihren Sitz in Köln, wo die Spekulatius liebevoll verpackt werden, die von ihrem Bäcker mit viel Aufwand gebacken werden.

In der Zukunft ist auf jedenfall ein größeres Stammteam geplant und eine Erweiterung des Lagers. Außerdem wollen sie den Verkauf mehr auf das ganze Jahr ausdehnen, um die Entlastung der Saison zu kompensieren.

Auch hatte die Firma für eine kurze Zeit  mal einen Laden, der sehr gut lief. Allerdings war der Vertrag nur für drei Jahre und es war keine Verlängerung möglich. Obwohl es schwer ist einen geeignetes Lokal zu finden, würde Claudia gerne wieder einen Laden aufmachen, wo viele Menschen dran vorbei Laufen. Es sollte sozusagen ein kleiner, lokaler, bezahlbarer Laden in der Nähe des Kölner Doms sein.

Ich finde es sehr beeindruckend zu sehen, dass sich aus einer Idee, die spontan bei einem Abendessen entstanden ist, so eine tolle, große und erfolgreiche Firma entwickeln kann!