<img src="http://www.koelner-dom-spekulatius.de/common/doemchen.gif" width="120" height="24" alt="D&ouml;mchen auf der Welle" border="0" />

Historie

Nach dem Tode des Bischofs Nikolaus von Myra im 4. Jahrhundert wird zu Seinen Ehren seit dem 10. Jahrhundert zum 6. Dezember, dem Heiligen St. Nikolaus, ein besonderes Butter-Mandel-Kleingebäck gebacken: der Spekulatius. Ein mit edlen Gewürzen verfeinertes Mürbeteiggebäck. Die Motive stellen klassischerweise die Nikolausgeschichte dar. Holland und das Rheinland gelten ihm als Heimat und heute fehlt er auf keinem Weihnachtsteller.

Kein anderes Lebensmittel hat den Lauf der Geschichte derart stark beeinflusst, wie die Gewürze. Sie wurden durch die Araber in den europäischen Handel gebracht, wo sie seit dem 7. Jahrhundert als Gewürz und Arzneimittel eine Kostbarkeit waren. Das europäische Mittelalter war verrückt nach diesen Schätzen des Orients.

Den heiß umkämpften Gewürzmarkt und das daraus 1529 entstandene Gewürzmonopol hatten bis Anfang des 17. Jahrhundert die Portugiesen, anschließend bis 1796 die Niederländisch-Ostindische Kompagnie inne.

Um der Gewürze Willen sind Erdteile entdeckt, erforscht und kartografiert worden, Kolonien wurden gegründet, umkämpft und erobert, Handelshäuser und Börsen entstanden.

Als schließlich die Schiffe mit den Gewürzen den Rhein hinunter kamen, war unsere heutige Domstadt Zollstation und eine der größten Handelsstädte weit und breit.

Die Bauern rund um Köln erhoben das Spekulatiusbacken zur Kunst und schon bald wurde im Kölschen Umland gebacken, was die Öfen hergaben. Kirche und Staat, die zur damaligen Zeit eine Einheit bildeten, mussten sanft gestimmt werden, damit die jährliche Steuerabgabe nicht so hoch wurde.

Wir wissen nicht, wie weit die Spekulatius damals die Steuerlast gedrückt haben. Wir wissen nur dies aus Erfahrung: Bei Kölner Dom-Spekulatius ist jeder Widerstand zwecklos!